Londons Westend – Ein Großes Theater

Wenn man die britische Hauptstadt London besucht, dann sollte man sich in jedem Fall nicht die Theaterstücke und Musicals entgehen lassen, die die Metropole zu bieten hat. Besonders im Londoner West End, einem zentralen Viertel von London kann man immer wieder neue und unzählige Stücke erleben, bei denen auch ganz sicher etwas den eigenen Geschmack trifft. London ist nicht nur für die Theater, sondern auch für die Musicals bekannt, die zum Teil Publikum aus aller Welt in die Stadt locken.

Einige der Theaterstücke sind wahrlich Kult, wie zum Beispiel The Mousetrap von Agatha Christie – dieses läuft seit sage und schreibe 54 Jahren. Auch dann, wenn man sich keine Karten im Voraus reserviert hat, kann man sich noch kurzfristig Tickets organisieren, meist bieten die Box Offices an den Theatern Abendkassen an. Unter anderem verkaufen das TKTS am Leicester Square und die Canary Wharf Station Tickets für Shows, die noch am selben Tag statt finden – das sogar oft zu einer Ermäßigung von 50 %. Ein guter Tipp ist, sich den gratis The Official London Theatre Guide zu besorgen. Dieser bietet eine Übersicht über alle Stücke, die in den nächsten 14 Tagen in der Stadt aufgeführt werden.

Das Zentrum des Viertels stellen die Straßen Shaftsbury Avenue, The Strand und die Drury Lane dar. Sie nennt man – das ist vom Broadway bekannt – als das Theatreland der Stadt. Unter anderem befinden sich dort das Theatre Royal Haymarket, das Adeplhi Theater, das Lyceum Theatre, das Her Majesty’s Theatre, das Prince Edward Theater und das Royal Opera House. Ein ganz besonderes Theater ist das Globe Theater: Es ist ein detailgetreuer Nachbau des typischen Shakespeare Theathers und in jedem Fall einen Besuch wert. sind mit den New Yorker Off-Broadway- und Off-Off-Broadway-Aufführungen zu vergleichen. Wer günstig übernachten möchte, sollte sich eine private Ferienwohnung in London buchen – auch ein eigenes Apartment kann man sich dort mieten.

In Wachs verewigt – Madame Tussauds weltberühmtes Kabinett

Wer kennt es nicht: Das weltberühmte Wachsfigurenkabinett “Madame Tussauds” in London. Hier wird alles, was Rang und Namen hat, in purem Wachs verewigt. Ob Stars aus der Politik, dem Showbusiness oder dem Sport, einmal seinen Lieblingsprominenten anfassen und sich mit ihm ablichten lassen, ist der Traum von vielen Besuchern. Auch wenn es sich dabei lediglich “nur” um eine leblose Figur handelt. Um die Fotos in Ehren zu halten, können Sie diese in schöne Passepartouts einrahmen.
Angefangen hat alles mit 30 Wachsfiguren

Marie Tussaud, geborene Grosholtz, wurde am 07. Dezember 1761 in Straßburg geboren. 1780 siedelte sie zusammen mit ihrem Onkel Dr. Curtis nach Paris über. Von ihm lernte sie die Kunst des Wachsfiguren modellieren und bewies schon in frühen Jahren ihr Talent. Sie fertige zunächst Wachsfiguren von Anhängern der französischen Revolution und französischen Adeligen, der Königsfamilie, welche in ihrem Schloss prunkvolle und  moderne Kronleuchter besaßen. Ihr Onkel Phillippe Curtis besaß damals schon eine Ausstellung in Paris mit Wachsfiguren in Lebensgröße. Als ihr Onkel 1794 starb, erbte sie seine Ausstellung. Der Grundstein für eine sagenhafte Karriere war somit gelegt. Nachdem sie 1795 den Ingenieur François Tussaud heiratete, zog Marie Tussaud 1802 mit ihm nach England. Mit anfänglichen 30 Figuren reiste sie damals über die Insel, um ihre Figuren der Öffentlichkeit schmackhaft zu machen. Danach entschied sie sich für einen festen Standplatz und eröffnete 1835 in London das Wachsfigurenkabinett “Madame Tussaud”. Ein wahrer Anziehungsmagnet waren anfangs die aus Wachs modellierten Figuren der Französischen Revolution. 1842 beschloss Marie Tussaud ihr eigenes Portrait in Wachs zu verewigen, welches auch heute noch im Museum zu bewundern ist. Am 16. April 1850 starb Marie Tussaud in London.

1925 vernichtete ein Brand sämtliche Wachsfiguren

Glück im Unglück: Die Formen blieben erhalten, so dass alle Figuren nachgearbeitet werden konnten. Bis heute besuchen jedes Jahr an die 2,5 Millionen Besuchern das berühmte Wachsfigurenkabinett. Von Anfangs 30 Figuren können Sie nun 300 bekannte Persönlichkeiten besichtigen, die in unterschiedliche Themengebieten aufgeteilt sind. So gibt es beispielsweise den Bereich “Legenden”, “Gartenparty” oder die “Schreckenskammer” mit Szenen von Zerstückelung und Folter. Die Totenmaske von Marie Antoinette (angefertigt von Marie Tussaud) befindet sich in der Ausstellung “200 Jahre”, die den Werdegang des Kabinetts von damals bis heute zeigt.

Hampton Court Palace

Im Südwesten von London liegt das wunderschöne Schloss Hampton Court Palace, und auf der linken Seite kann die Themse bewundert werden. Der Stadtbezirk wird Richmond upon Thames genannt, und dort befindet sich auch der Bushy Park. Zusätzlich haben die Bewohner die Parkanlage und das Gebäude stetig verändert und weiterentwickelt. Heute können Elemente des Tudor- und Barockstil besichtigt werden, und dadurch erhält die Anlage auf jeden Fall eine sehr historische Atmosphäre. Hampton Court hat eine sehr beachtliche Gemäldesammlung erschaffen, die von sehr namhaften Künstlern in das Leben gerufen wurden.

Im Schloss können die Werke von folgenden Künstlern betrachtet werden:

  • Lely Tizian
  • Tinntoretto
  • Veronese
  • Holbein
  • Pieter Brueghel
  • Thornhill
  • Van Dyck

Inventar und die künstlerischen Gegenstände!

Im Jahr 1630 wurde das Schloss mit der berühmten Bilderreihe von Mantegna bestückt. Karl der I konnte nun die wertvollen Bilder mit dem Titel “Der Triumph des Julius Caesar” sein eigen nennen. Die Bilder werden heute sogar in einem speziellen Gebäude ausgestellt.

Wundervolle Gärten im Hampton Court Palace!

Im Jahre 1689 und 1695 wurde von Hampton Court ein Irrgarten errichtet. Dieser ist in aller Munde, und wurde extra für Wilhelm III aufgebaut. Der Irrgarten kann eine stolze Größe von insgesamt 1.300 Quadratmeter aufweisen, und die irreführenden Wege wurden mit einer Länge von 800 Metern errichtet. Dieses tolle Ereignis kann in einem 24 Hektar Garten bewundert werden, und liegt in der Nähe des Flussufers. Des Weiteren wurde der Garten mit einem prachtvollen Weinstock verziert. Der Weinstock wird auch Great Vine genannt, und wurde im Jahr 1768 angepflanzt. Der Garten wurde zusätzlich noch mit einem Zertifikat gekürt, und zählt somit zu den größten Gärten in England.

Die beängstigende Trivia!

Der Hampton Court ist auch stolzer Besitzer von seinen eigenen Schlossgeister. Die Legende besagt, dass insgesamt drei Schlossgeister ihr Unwesen treiben. Sibell Penn war früher das Kindermädchen von Edwards VI, und spuckt seit ihrem Tode im Schloss umher. Ein weiterer Hausgeist ist die Ehefrau von Heinrichs VIII. Ihr Name ist Jane Seymour, und ist bis zum heutigen Zeitpunkt ein Teil dieses wunderbaren Schlosses. Außerdem wird auch noch vermutet, dass der Geist von Catherine Howard im Schloss beheimatet ist.

Das Schloss kann sehr gut mit einem Mietwagen in London besucht werden

Romantische Wochenendtrips für Paare in London

Swinging London
Keine andere europäische Metropole ist so inspirierend wie die britische Stadt London. Kein Wunder, dass die Hauptstadt von England Besucher aus der ganzen Welt anlockt: Sei es zum Shoppen im berühmten Edel-Kaufhaus “Harrods”, zur Besichtigung von Sehenswürdigkeiten wie der Tower Bridge, Big Ben oder dem Madame Tussaud Wachsfiguren-Kabinett oder einfach zum Chillen im Hyde Park oder dem bekannten Portobello Market. Hier werden die Trends im Bereich Kultur, Mode und Musik gesetzt – ideal, um sich als Paar im Rahmen eines romantischen Wochenend-Trips inspirieren zu lassen.

Kuschelurlaub für Paare
England ist bekannt für seine seine charmanten Bed and Breakfasts und bietet damit die optimalen Voraussetzungen für einen Kuschelurlaub zu zweit. Auf Hotelbörsen wie z.B. www.tripadvisor.de findet man in London eine riesige Auswahl an typisch englischen Unterkünften zu finanzierbaren Preisen in attraktiven Stadtteilen wie z.B in Notting Hill oder Westminster. Das oft schlechte Wetter tut dabei dem Großstadtvergnügen dabei keinen Abbruch und trägt dazu bei, sich es als Paar so richtig kuschelig zu machen – gemütliche Pubs und Cafés findet man an jeder Straßenecke.
Dass die Stadt sich gut als Kulisse für romantische Liebesfilme handelt, weiß man ja spätestens seit dem bekannten Film “Notting Hill” mit Julia Roberts und Hugh Grant.

Wellnesshotel zum Seele baumeln lassen
Ein Städtetrip nach London und Wellness schließen sich dabei keinesfalls aus. Dem jeweiligen Geldbeutel entsprechend findet man in London eine Vielzahl an hochwertigen Wellnesshotels, in denen man sich als Paar entsprechend verwöhnen und die Seele baumeln lassen kann. Ein gutes Wellnesshotel ist z.B. das “Rembrandt” oder das “May Fair Hotel ” – beide Hotels liegen sehr zentral und laden dazu ein, sich nach dem entsprechenden Verwöhn-Programm erholt in das Nachtleben zu stürzen und in der Musical-Hauptstadt Europas z.B. ein Musical wie “Mamma Mia” zu erleben.

Ob Romantik, Wellness, Abenteuer oder Kultur – London bietet etwas für alle Ansprüche und ist damit die ideale Location für Paare.

Wissenswertes zum Trafalgar Square

Hier noch ein paar Fakten, skurrile Tatsachen und anderes Wissen, dass man über den Trafalgar Square wissen sollte, wenn man sich auf ihm befindet und die ganze Komplexität dieses Platzes in sich auf nimmt.

Die Bibliothek in der Kirche St. Martins in the fields war die erste Bibliothek in England, die ihre Bücher ohne eine Leihgebühr verlieh. Mit einer aufwendigen Renovierung dieser beeindruckenden Kirche, die als Vorbild für viele amerikanische Kirchen gilt, wurde im Jahr 2005 begonnen. Die Kirche ist die offizielles Pfarrkirche des Buckingham Palace und dem Schutzpatron der Armen, Martin de Tours, geweiht.

Das Canada House, welches sich unterhalb der National Portrait Gallery befindet, stammt aus der Feder des Architekten Robert Smirke, welcher ebenfalls das British Museum entwarf.

Bevor der zukünftige Trafalgar Square im Jahre 1821 von dem Architekten John Nash zu einer Verkehrsinsel umfunktioniert wurde, um einen schnelleren Verkehrsfluss zu ermöglichen, befanden sich die ehemaligne Stallungen des Palace of Westminster an dieser Stelle. War der Platz erst mal von den Gebäuden und Stallungen befreit, dauerte es nicht mehr lange und Sir Charles Barry, welcher ebenfalls das House of Parliament erschuf, gestaltete den Platz in den Jahren 1840 – 1845 zu seiner heutige Form mit der Trafalgar Säule und den zwei Springbrunnen um.

Löwe und St. Martins in the Fields

Löwe und St. Martins in the Fields

Die Statue von Nelson, welche in luftiger Höhe auf einer korinthischen Säule steht, wurde von dem Bildhauer Edmund Hodges erschaffen. Die Statue von Admiral Nelson blickt in Richtung auf das Admiralitätsgebäude. Es ist ein sehr imposantes Gebäude mit drei großen Torbögen, durch das die Doppelstockbusse fahren. Das Tor in der Mitte bleibt in der Regel geschlossen, es wird nur zu feierlichen königlichen Umzügen geöffnet, ist es doch der königlichen Familie allein vorbehalten, durch dieses zu schreiten. Die vier überlebensgroßen Löwen am Fuße der Säule wurden erst etwas später im Jahre 1868 hinzugefügt. Sie stammen von Edwin Landseer und wurden aus erbeuteten Waffen gegossen. Sie sind ein sehr beliebtes Fotoobjekt der zahlreichen Touristen.

Auch lohnt ein Besuch in London immer, schon wegen der unglaublichen Bandreite an Musicals, Theaterstücken und anderen abendfüllenden Events. Das Old Vic, das National Theatre und das Shakespeare-Theater The Globe sind nur einige der zahlreichen Spielstätten. Aktuelle Musicals in London sind beispielsweise Stomp, Les Miserables, Dirty Dancing und We will Rock you.

An der südöstlichen Ecke des Trafalgar Squares befindet sich die wohl kleinste Polizeistation Englands. Sie soll dafür sorgen, dass die verschiedenen Demonstrationen, die auf diesem Platz regelmäßig stattfinden, friedlich bleiben. Sie verfügt über eine direkte Telefonverbindung zu Scotland Yard.




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